Menümobile menu

Standpunkte aus Kirche & Diakonie

19.06.2024 bj

Menschen schützen statt Asylverfahren auslagern

In einem gemeinsamen offenen Brief an Bundeskanzler Scholz und die Ministerpräsident:innen bekräftigen 309 Organisationen – von lokalen Initiativen der Flüchtlingshilfe bis hin zu bundesweiten Organisationen –, dass sie zu einer Gesellschaft gehören wollen, die fliehende Menschen menschenwürdig aufnimmt. Sie fordern, die Auslagerung von Asylverfahren klar abzulehnen und sich stattdessen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft für eine zukunftsfähige Aufnahme von Schutzsuchenden in Deutschland stark zu machen. Auch die Diakonie Hessen hat diesen offenen Brief unterzeichnet.

10.06.2024 bj

#Menschengerecht - Podcast zu Flucht und Migration

Im Podcast #menschengerecht spricht die Gastgeberin Doris Peschke, Expertin für Migrationspolitik in Europa, zu Themen wie Menschenrechte, Gerechtigkeit und Demokratie im Spannungsfeld von Flucht und Migration in Europa. Heute zu Gast Torsten Moritz, Generalsekretär der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa (CCME) am Sitz der Europäischen Union in Brüssel.

04.06.2024 bj

Neuer Seenotrettungskreuzer für das Mittelmeer

Der ehemalige Rettungskreuzer NIS RANDERS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wird zukünftig als viertes United4Rescue-Bündnisschiff im Mittelmeer Leben retten. Mit dem schnellen, eigens für die Seenotrettung konstruierten Schiff reagieren United4Rescue und Sea-Eye auf den politischen Druck und neu geschaffene Hürden für die zivile Seenotrettung. Zur Finanzierung des Kaufs startet United4Rescue jetzt eine Spendenkampagne.

04.06.2024 bj

#Menschengerecht

Im Podcast #Menschengerecht spricht Doris Peschke, Expertin für Migrationspolitik in Europa, mit Christina Schnepel, Referentin für Entwicklung und Partnerschaft Europa und USA im Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW, über Menschenrechte, Gerechtigkeit und Demokratie im Spannungsfeld von Flucht und Migration in Europa.

07.05.2024 bj

Diakonie-Präsident kritisiert Asyl-Beschluss im CDU-Grundsatzprogramm

Zum Beschluss der CDU zur Asylpolitik in ihrem Grundsatzprogramm erklärt Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch: „Es muss überraschen, dass sich die CDU vom gerade mühsam gefundenen EU-Asylkompromiss entfernt und den Wähler:innen jetzt scheinbar adäquate Lösungen anbietet. Mit der Auslagerung von Asylverfahren und sogar der Schutzverantwortung in außereuropäische Drittstaaten entfernt sich die CDU von der bisherigen Praxis, Menschen in Not in Deutschland Zuflucht zu bieten.“

06.05.2024 bj

Flüchtlingsbischöfe kritisieren asylpolitische Pläne der CDU

Kurz vor dem CDU-Parteitag haben die beiden Flüchtlingsbischöfe der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) scharfe Kritik an den asylpolitischen Plänen der CDU geübt. In der WELT AM SONNTAG (04.05.2024) machten sie deutlich, die Forderung nach der Auslagerung des Flüchtlingsschutzes nach dem sogenannten Ruanda-Modell, sei ein Bruch mit dem christlichen Menschenbild und stünde in einem „bemerkenswerten Widerspruch“ zu christlichen Werten.

06.05.2024 bj

#CDUnchristlich: Theolog:innen protestieren gegen Migrationspolitik

Mit einer Lichtinstallation und einem offenen Brief protestieren 700 Theolog:innen gegen die Migrationspolitik im CDU-Grundsatzprogramm und bezeichnen die Union als „unchristlich“. Den Aufruf „Verratet die Geflüchteten nicht!“ der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche bitte unterzeichnen und weiterleiten!

03.05.2024 bj

Fakten statt Fake-News! - Gegen Populismus in der Asyl- und Migrationsdebatte

Mit der Reihe „Fakten statt Fake-News“ wollen der Flüchtlingsrat RLP e.V. und der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz zur Versachlichung der „Asyl- und Migrationsdebatten“ im Vorfeld der Europa- und Kommunalwahlen am 9. Juni 2024 beitragen. Faktenpapiere liefern dabei Argumente, um Parteien im Wahlkampf zu widersprechen wenn sie auf dem Rücken von Migrant*innen und Flüchtlingen Stimmung machen und damit Wähler*innenstimmen gewinnen wollen.

01.05.2024 bj

Diakonie startet Sozial-O-Mat zur Europawahl

Für welche Sozialpolitik der EU stehen die Parteien, die am 9. Juni 2024 in Deutschland zur Europawahl antreten? Der Sozial-O-Mat der Diakonie Deutschland liefert die Antwort. Die bereits aus vielen Bundestags- und Landtagswahlen bekannte unparteiische Wahlentscheidungshilfe der Diakonie Deutschland hilft Wählerinnen und Wählern bei der Orientierung - und soll zur Stimmabgabe motivieren.

29.04.2024 bj

EKHN: „Wir stehen ein für ein Leben in Vielfalt und Frieden“

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ruft in einer Resolution für Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde und gegen Rechtspopulismus dazu auf, im Rahmen der anstehenden Wahlen keine Parteien zu wählen, die Menschen diskriminieren.

Diese Seite:Download PDFDrucken

 

Fünf gute Gründe, Flüchtlinge zu unterstützen

1. Das Volk Gottes hat selbst eine Migrationsgeschichte

„Die Fremdlinge sollt ihr nicht unterdrücken; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid.“ Exodus 23,9

2. Jesus setzt sich mit dem Fremden gleich

„Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen“, Mt. 25, 35. Was es heißt, auf der Flucht zu sein, hat Jesus als Kind erlebt als er mit seinen Eltern nach Ägypten floh. Gott sei Dank hat ihm kein Zaun und Stacheldraht den Weg versperrt.

3. In der Kirchengemeinde sind Erfahrungen von Entwurzelung präsent

Millionenfach kennt Deutschland das Entwurzeltsein und die Schwierigkeiten beim neuen Ankommen. Vertriebene und Flüchtlinge haben nach dem 2. Weltkrieg neue Gemeinden gegründet oder in bestehenden Fuß gefasst. Flüchtlinge aus der ehemaligen DDR, Aussiedler und bi-nationale Familien kamen dazu und haben Veränderungen bewirkt.

4. Diakonisches Handeln gehört in die Gemeinde

Kirche findet statt/Stadt. Sie erweist sich als lebendiger Ort, wo sie mit und für andere unterwegs ist; wo sie sich dem aussetzt, was in den Nachbarschaften anliegt und sich dort aktiv einbringt. Sie kann Begegnungen schaffen, Beziehungen fördern und Verschiedenheiten zulassen.

5. Globalisierung und Mobilität prägen Gemeinden schon jetzt

Fair Trade, ethische Geldanlagen, Partnerschaften mit Gemeinden in anderen Teilen der Welt sind Bestandteil von Gemeindearbeit. Nun sind „die Fremden“ vor der Kirchentür. Machen wir sie „hoch“.

to top