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Appell

Menschen schützen statt Asylverfahren auslagern

In einem gemeinsamen offenen Brief an Bundeskanzler Scholz und die Ministerpräsident:innen bekräftigen 309 Organisationen – von lokalen Initiativen der Flüchtlingshilfe bis hin zu bundesweiten Organisationen –, dass sie zu einer Gesellschaft gehören wollen, die fliehende Menschen menschenwürdig aufnimmt. Sie fordern, die Auslagerung von Asylverfahren klar abzulehnen und sich stattdessen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft für eine zukunftsfähige Aufnahme von Schutzsuchenden in Deutschland stark zu machen. Auch die Diakonie Hessen hat diesen offenen Brief unterzeichnet.

pixabay

Stellungungnahme SVR

Sachverständigenrat äußert erhebliche Bedenken bei der Auslagerung von Asylverfahren

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) hat erhebliche Bedenken wenn es um die Auslagerung von Asylverfahren in sogenannte sichere Drittstaaten geht. Dabei geht es vor allem um das in der Genfer Flüchtlingskonvention verankerte Prinzip der Nichtzurückweisung (Non-Refoulement-Gebot). Aber auch um das Verbot der kollektiven Ausweisung und den Anspruch auf Zugang zu effektivem Rechtsschutz. Dies seien völkerrechtliche Verpflichtungen, die wahrgenommen werden müssen, so der SVR.

SVR/Phil Dera

#VerständigungsOrte

Kirche und Diakonie starten Initiative für gesellschaftlichen Dialog und Demokratiestärkung

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland wollen mit der Initiative „#VerständigungsOrte“ Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zusammenbringen. Wie zum Beispiel beim „Tischgespräch“ in Hannover, das zum Austausch auf Augenhöhe einlädt, oder auf dem „SachsenSofa“, wo Bürgerinnen und Bürger in ländlichen Regionen mit Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft ins Gespräch kommen.

midi

Gast: Torsten Moritz

#Menschengerecht - Podcast zu Flucht und Migration

Im Podcast #menschengerecht spricht die Gastgeberin Doris Peschke, Expertin für Migrationspolitik in Europa, zu Themen wie Menschenrechte, Gerechtigkeit und Demokratie im Spannungsfeld von Flucht und Migration in Europa. Heute zu Gast Torsten Moritz, Generalsekretär der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa (CCME) am Sitz der Europäischen Union in Brüssel.

privat

Spendenkampagne

Neuer Seenotrettungskreuzer für das Mittelmeer

Der ehemalige Rettungskreuzer NIS RANDERS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wird zukünftig als viertes United4Rescue-Bündnisschiff im Mittelmeer Leben retten. Mit dem schnellen, eigens für die Seenotrettung konstruierten Schiff reagieren United4Rescue und Sea-Eye auf den politischen Druck und neu geschaffene Hürden für die zivile Seenotrettung. Zur Finanzierung des Kaufs startet United4Rescue jetzt eine Spendenkampagne.

Maik Lüdemann
Veranstaltungstipps

Aktuelles

Weltflüchtlingstag

13.06.2024 bj

Solidaritätsaktion am 20. Juni für Geflüchtete in Gießen

Anlässlich des Weltflüchtlingstages findet am 20. Juni 2024 ab 17 Uhr auf dem Kirchenplatz in Gießen eine Solidaritätsaktion für Geflüchtete statt. Diese Veranstaltung zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Aufnahme- und Lebenssituation von Geflüchteten in Deutschland zu schärfen und die Bedeutung von Integration und Unterstützung hervorzuheben. Organisiert wird die Aktion von einem Bündnis aus lokalen Institutionen.

Studie der FES

10.06.2024 bj

Ohne sie geht nichts mehr! Geflüchtete und Migrant:innen sichern den Fachkräftebedarf

2021 veröffentliche die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) die Studie „Ohne sie geht nichts mehr“. Sie zeigte, dass Migrant:innen und Geflüchtete einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland beitragen. Jetzt hat die FES eine Aktualisierung der Bundesländer Fact-Sheets in Auftrag gegeben mit dem Ergebnis: Migrant:innen und Geflüchtete – insbesondere in den am Arbeitsmarkt besonders stark nachgefragten Berufen – leisten sogar einen überdurchschnittlichen Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung.

Frankfurt, Gießen, Darmstadt, Hessenweit

27.05.2024 bj

Beratungsangebot unterstützt geflüchtete Frauen und ihre Berater:innen

Frauenspezifische Fluchtgründe spielen bei geflüchteten Frauen häufig eine Rolle und werden im Asylverfahren oft nicht genug beachtet. Die Diakonie Hessen bietet in Kooperation mit der Regionalen Diakonie Darmstadt zu diesem Thema eine spezialisierte Beratung an im Rahmen der Informations- und Beratungsstelle zu frauenspezifischen asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragen, die von der UNO-Flüchtlingshilfe und dem EKHN-Flüchtlingsfonds gefördert wird.

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